Startseite
Tagesstätte
Wohnhaus
Chronik
Spenden
Mitglied
Kontakt

             Die Chronik

Schulbeginn des Schuljahres 90/91
... und im Anschluss an die Sitzung des Klassenforums der "S-Klasse" am Koliskoplatz sitzen Eltern behinderter Kinder mit Dir. Vogl und der Klassenlehrerin Maria Breindl beisammen und überlegen, welche Beschäftigungs- bzw. Fördermöglichkeiten ihre Sprösslinge nach Absolvierung der Schulpflicht denn nun hätten. Viele Ideen werden geboren, besprochen, verworfen.....

- Es muss doch eine Möglichkeit geben -

... und nach Einholung mannigfaltiger Informationen und Abhaltung vieler Besprechungen wurde am 15. November 1990 der Verein mit folgendem Namen gegründet.

SONNENDACH - Behindertenhilfe für den Bezirk Hollabrunn

Nur eineinhalb Monate nach Vereinsgründung trafen wir beim Hollabrunner Weihnachtsmarkt, bei dem wir mit unserem Anliegen an die Öffentlichkeit gingen, eine Tagesheimstätte für behinderte Menschen errichten zu wollen, Frau Leopoldine Margarete Weislein. Sie hatte genau, was unser Verein so dringend benötigte:

  • ein geeignetes Grundstück - in guter Lage,
  • mit einem großen Gebäude - in gutem Zustand
  • und ein offenes Herz für unser Anliegen.

Nach einem Gespräch mit LH Stv. Liese Prokop über die Eignung dieses Areals für unser geplantes Projekt, wurde der Kaufvertrag am 22.02.1991 unterfertigt.

Es waren viele Vorarbeiten notwendig, um überhaupt mit einer Adaptierung des Gebäudes für den Tagesheimbetrieb beginnen zu können. Dank vieler freiwilliger Helfer und Unterstützung der Stadtgemeinde Hollabrunn, sowie einem Arbeitstrupp der Justizanstalt Sonnberg konnte diese Phase jedoch kostengünstig und Zug um Zug abgeschlossen werden. Gleichzeitig wurden viele Informationen bei bereits bestehenden Behinderteneinrichtungen eingeholt, welche Erfordernisse unser Haus denn zu erfüllen hätte. Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen bedanken, die bereitwillig ihre Pforten für unsere neugierigen Blicke öffneten.

Mit Beginn des Jahres 1992 wurden all unsere bis zu diesem Zeitpunkt gesammelten Informationen und Vorstellungen von Architekt Dipl. Ing. Ernst Maurer zu Papier gebracht. Die Baupläne wurden bei der Baubehörde eingereicht und bauverhandelt. Anfang Juli konnten wir mit den Bauarbeiten beginnen und dank zahlreicher, freiwilliger Helfer war ein guter Baufortschritt zu beobachten.Freiwillige Helfer leisteten ca. 13.000 Arbeitsstunden bis wir Anfang Mai 1995 die behördliche Benutzungsbewilligung erhielten.

Gedenken möchten wir an dieser Stelle zweier viel zu früh verstorbenen Mitglieder, die unserem Projekt volle Unterstützung gewährten.

Baumeister Ing. Gerhard Götzinger und Fritz Stockhammer

Am 15. Mai 1995 wurde mit dem "Tagesheim"-Betrieb begonnen und zwei Fachbetreuer waren um sechs Klienten bemüht.

Der Verein Sonnendach möchte sich an dieser Stelle bei allen freiwilligen Helfern für die vielen Stunden tatkräftigen Mitarbeitens bedanken.

Wir erlauben uns, namentlich beim Senior unserer Helfer.

"STELLVERTRETEND FÜR ALLE",

Herrn Eduard BERNHARD, geb. 15.03.1923,

für die unermüdliche Mithilfe (kein Gerüst war zu hoch - keine Arbeit zu schwer)

DANKE und VERGELT´S GOTT zu sagen.

Das Sonnendach bietet im Haus Weislein, Montag bis Donnerstag von 08.00 Uhr bis 15.00 Uhr, Freitag von 08.00 Uhr bis 13.00 Uhr, für 29 Klienten einen Tagesheimplatz. Unser Personal besteht aus 7 Betreuern und einem Zivildiener, einem Büroangestellten und einer Raumpflegerin sowie einer Köchin und Hausmeister. Wir sind bemüht, durch abwechslungsreiche Beschäftigung jede latente Begabung zu fördern.

Kinder, die viel lachen, kämpfen auf der Seite der Engel. (Hrabanus Maurus)

Unser Tagesablauf besteht nicht immer nur aus "Arbeit":

  • wir betreiben Gymnastik und auch Leichtatlethik
  • und nehmen sogar an sportlichen Wettkämpfen teil
  • wir üben uns im Schwimmen
  • wir wandern bei Tagesausflügen
  • und erholen uns in einer gemeinsamen Urlaubswoche.

 

Der Jahresverlauf:

1990:

Vereinsgründung am 15. November.
1991:Wir haben ein geeignetes Objekt gefunden und käuflich erworben. Notwendige Vorarbeiten (Bestandspläne anfertigen, den parkähnlichen Garten durchforstet, Planungsvorschläge erarbeiten) werden geleistet.
1992:Seit Jahresbeginn werden Pläne gezeichnet, eingereicht und bauverhandelt. Im Juli wird schließlich mit den Abbruch, Um- und Zubauarbeiten begonnen. Bei dem in Angriff genommenen Zubau wird mit Jahresende die Kellerdecke fertiggestellt.
1993:Im Altbau werden die neuen Mauerführungen hergestellt, Rollschotter eingebracht und der Unterbeton gefertigt. Der Zubau kann bis Jahresende errichtet und das Dach eingedeckt werden.
1994:Im laufenden Jahr werden im Zubau Zwischenwände aufgestellt, Fenster und Türen eingeschäumt, Elektro-, Heizungs- und Sanitäreinrichtungen vorbereitet sowie der Innenputz aufgespritzt.
1995:Abschluss der Adaptierungsarbeiten und Aufnahme des Betriebes ab Mitte Mai. Zwei Fachbetreuer bemühen sich um 6 Klienten.
1996:Unsere Einrichtung ist bis zum Herbst auf 16 Klienten angewachsen, die von 4 Betreuern beaufsichtigt, beschäftigt und gefördert werden.
1997:Gestaltung der Außenanlagen (Zaun, Begrünung) offizielle Eröffnung am 31.August durch Fr. LHstv. Liese Prokop. 18 Klienten werden betreut bzw. beschäftigt.
1998:Einbau eines notwendigen und sehr kostenintensiven Aufzuges im Frühjahr und erste Planungsarbeiten für den Dachausbau.
1999:Der Dachausbau ist fast fertig, denn er soll ab dem Frühjahr 2000 als weiterer Betreuungsraum genutzt werden. Personenstand: 21 Klienten, 5 Betreuer + 1 Zivildiener.
2000:Inbetriebnahme des Dachausbaues als Holzwerkstätte; eher ruhiges Vereinsjahr. Der Tagesheimbetrieb läuft mit 24 Klienten und 5 Betreuern (+ 1 Zivildiener) weiter.
2001:Erste Planungsarbeiten und Einholung von Kostenvoranschlägen für einen Zubau (große Werkstätte im Erdgeschoß und Speisesaal im Obergeschoß). Der Speisesaal soll auch für diverse Veranstaltungen Verwendung finden. Im Dezember große Ö3-Werbeaktion für unser Projekt im Rahmen der Aktion Licht ins Dunkel.

2002:

Ende Mai - Spatenstichfeier und Start der Bauarbeiten für den Zubau. Ab Herbst, nach Fertigstellung des Rohbaues, Beginn der Installationsarbeiten.

2003:Der Innenausbau im Zubau schreitet voran. Im Juni wird unsere Tagesheimstätte nach einem Unwetter, durch Hochwasser des nahegelegenen Runzenbaches, sehr stark in Mitleidenschaft gezogen. Der Keller ist zur Gänze überflutet und im Erdgeschoß steht das schlammige Wasser ca. einen halben Meter hoch.
2004:Inbetriebnahme der neuen Werkstätte und des Speisesaales. Weitere Beseitigung der Hochwasserschäden und erneuern des Gartenzaunes.

2005:

Die letzten Spuren des Hochwassers werden beseitigt. Der Speisesaal und die Tischlerwerkstätte werden im Rahmen einer kleinen Feier offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Die geplante Änderung der Grundstückseinfahrt wird auf Grund der anhaltenden schlechten Wetterlage auf das Jahr 2006 verschoben.

2006:Neugestaltung des Einfahrtsbereiches, wobei darauf geachtet wurde, die ursprüngliche Form möglichst beizubehalten. die Einfahrt wurde verbreitert, ein leichtes Alu-Schiebetor eingebaut, die Garage wurde neu verputzt und in der Verlängerung wurde ein Carport errichtet.
2007:

Vorbereitungen (Pläne zeichnen, Kostenvoranschläge einholen) zum Umbau des ehemaligen Mühlenraumes in eine Küche. 23 Klienten werden von 5 Betreuern beschäftigt und gefördert.

2008:Im Frühjahr Beginn der Umbauarbeiten für die Küche, welche bis zum Herbst abgeschlossen sind, ab dem neuen Jahr werden wir das Essen für unsere Klienten mit deren Mithilfe selbst zubereiten.
2009:Sanierung des Daches beim Altbau
2010: Errichtung des Mehrzweckraumes
2011: Umbau- und Renovierungsarbeiten zweier Gruppenräume
2012: Erste Planungsarbeiten bzgl. Wohnhausbau
2013:  Im August startet der Bau des Wohnhauses
2014:  Im November ist der Bau des Wohnhauses soweit fertig gestellt, dass die ersten 4 Klienten einziehen können.

 


KingBill Rechnungsprogramm